Wir geben der Krankheit ein Gesicht.

Demenzatlas Sachsen

Die erste Druckauflage des "Demenzatlas für den Freistaat Sachsen - 2011" ist erschienen. Es ist aber nicht der erste Demenzatlas für den Freistaat, denn dieser wurde bereits im Juni 2009 im Rahmen des 9. Seniorenkongresses vorgestellt. Sie können diesen über unser Kontaktformular anfordern.


Eigentlich sollte aus der ersten Präsentation eine Tagungsdokumentation entstehen.
Schon bald wurde uns bewusst, dass das damals vorgelegte Zahlenmaterial zwar eine Standortbestimmung ist, jedoch keine Aussagen über Entwicklungen zuließ.

Außerdem bezog es sich lediglich auf die kreisfreien Städte, die Landkreise und den Freistaat Sachsen. Vor diesem Hintergrund beschloss der Vorstand der Alzheimer Gesellschaft Sachsen e.V. im Jahr 2010, den Demenzatlas so fortzuschreiben, dass vor allem die zahlenmäßige Entwicklung in den sächsischen Kommunen und Landkreisen sichtbar gemacht wird.

Dank der Unterstützung der AOK PLUS und des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen konnte dies nunmehr umgesetzt werden.


Klicken Sie auf einen Landkreis um Informationen einzublenden. Klicken Sie erneut auf den selben Kreis, um die Informationen wieder auszublenden.

Die sächsischen Landkreise

Kranke im gesamten Freistaat Sachsen

Jahr Prävalenz Inzidenz prozenztualer Anteil an Gesamtbevölkerung
2008 71847 21663 1,71 %
2009 74069 22332 1,78 %
2010 76320 22994 1,84 %

Hinweis und Information

Die Prävalenz gibt an, wieviele Menschen zum bestimmten Zeitpunkt erkrankt sind. Die Inzidenz gibt die Neuerkrankungsrate wieder.
Nicht erfasst sind Personen, die vor dem 65. Lebensjahr erkrankt sind da sich unterschiedliche Quellen dazu eher mit Schätzwerten als mit Berechnungen befassen. Für die gesamten Daten wurde kfm. gerundet, wodurch sich Differenzen ergeben können. Da der Freistaat Sachsen keine Bevölkerungsgruppen jenseits des 85. Lebensjahres in Alterstufen erfasst bzw. ausweist, wurde gemäß den Metaanalysen (siehe Quellen) zur Prävalenz- und Inzidenrate des genannten Personenkreises der Mittelwert genutzt. Bei der Darstellung und Nutzung von Prävalenz- und Inzidenzraten kann es auch zu Schwankungen kommen, wenn unterschiedliche Ein- / Ausschlußkriterien genutzt werden.

Stand 2010